Aktuelles Eutin Netzwerke Schleswig-Holstein

So vielfältig ist die Pflege: care4future informiert über den Pflegeberuf

01/2019 – In Eutin startet pünktlich zu Beginn des neuen Jahres das nächste schleswig-holsteinische care4future-Netzwerk mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in die Umsetzung. Zu dieser Veranstaltung treffen sich Vertreter/innen der beteiligten Unternehmen in den Räumlichkeiten des Sankt Elisabeth Krankenhauses an der Plöner Straße. 

Kerstin Ganskopf, Geschäftsführerin des Sankt Elisabeth Krankenhaus, eröffnete die Veranstaltung und hieß die verschiedenen Partner/innen willkommen.  

Das Sozialministerium Schleswig-Holstein hatte im vergangenen Jahr den Grundstein für die Gründung der Netzwerke an vier Standorten in Schleswig-Holstein gelegt. Eutin ist das dritte, das nun an den Start geht. In Neumünster und Itzehoe haben bereits die ersten Kurstreffen stattgefunden, in Kiel werden noch abschließende Fragen geklärt, bevor auch dort die Umsetzung startet.  

Frau Dr. Entzian bei der Auftaktveranstaltung in Eutin

Für das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, das das Projekt finanziell fördert, überbrachte Frau Dr. Hildegard Entzian die herzlichen Grüße von Minister Heiner Garg.  Das Projekt care4future sei ein positives Beispiel, wie in einem gemeinsamen Netzwerk über die neue Ausbildung informiert, die Arbeitsfelder bekannt gemacht und notwendige Kooperationen aufgebaut werden.  

Herr WIlker berichtet über das care4future-Konzept

Alexander Wilker, Projektleiter care4future, umriss in seinem Beitrag das Landesprojekt und die bisherigen Schritte, die gegangen wurden. Insbesondere würdigte er die Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen aus unterschiedlichen Pflegesektoren. So ist neben dem Krankenhaus und der staatlich anerkannten Fachschule für Altenpflege des DRK in Eutin, auch das DRK-Pflegezentrum in der Waldstraße als Praxispartner beteiligt. In dem geplanten Kurs, der an der Johann-Heinrich-Voß-Schule unter dem Titel „care4future: Wir begeistern dich!“ im offenen Ganztagsangebot umgesetzt wird, werden die Schüler/innen der achten bis zehnten Jahrgangsstufe durch Auszubildende der Pflegeberufe begleitet.  

care4future leistet damit in der Region einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchskräftesicherung in den Pflegeberufen und in der Vernetzung der verschiedenen Akteure untereinander. Die Kooperation der Altenpflege und der Gesundheits- und Krankenpflege ist besonders vor dem Hintergrund der kommenden Generalisierung ein wichtiger Schritt um die Attraktivität des Berufes bereits in der Phase der Berufsorientierung der Schüler/innen zu steigern. Dies und die Auswirkungen des demografischen Wandels sind maßgeblich für die Implementierung der care4future-Netzwerke in Schleswig-Holstein. Nach Rheinland-Pfalz ist Schleswig-Holstein nun das zweite Bundesland, dass die Nachwuchskräftesicherung in den Pflegeberufen durch care4future-Netzwerke auf Landesebene fördert. 

Related Posts